Pop Up Dinner im Herbst

Am 21. Oktober 2017, luden wir in der Zimmerholzer Hütte zu unserem Herbst Dinner ein. In einer kleinen Outdoor-Küche, zauberten wir ein herbstliches 4 Gang Menü für unsere 30 Gäste. Thema des Abend war "Der Wald und die regionale Jagd". Ausgewählte und besondere Wildspezialitäten aus der Region, waren Hauptbestandteil des Menüs.

Begrüßt wurden alle Gäste mit frisch gepresstem Süssmost, Dörrobst im Speckmantel und Thymian-Butter Crostini. Zur Vorspeise gab es eine Waldpilzsuppe im Brotlaib, gefolgt vom Zwischengang - ein rustikales Brett mit verschiedenem geräuchertem Wild, Enten-Rillette und Pastete, mit eingemachtem Gemüse, Butter und selbstgemachtem Birnen-Senf. Zum Hauptgang servierten wir eine Wildschwein-Salsiccia, die in Zusammenarbeit mit unserer kooperierenden Metzgerei Bechler entstand, mit Polenta, Rotwein-Maronen und geröstetem Federkohl. Abschließend der symbolische letzte Waldspaziergang - Grüner Crumble, Hagebutten-Quittenmark, Apfelküchlein und eine Tannenharz-Creme. 

 

mehr lesen

Der letzte Junggesellinenabschied am See...

Der Hochsommer ging so schnell vorüber und unsere Picknick-Events neigen sich nun langsam dem Ende zu. Am letzten Wochenende durften wir jedoch noch einmal groß auffahren und wir bescherten Laura und ihren Freundinnen, einen unvergesslichen Tag am See.

Die wunderschönen Kränze sind wieder in Kooperation mit Sarah Klein von KLEIN Events entstanden und die Bilder sind selbstverständlich von Laura Zimmermann.

mehr lesen

Das Sommer Pop Up Dinner auf der Insel Reichenau

Alle Bilder (c) Laura Zimmermann
Alle Bilder (c) Laura Zimmermann

 

Am 22. Juli war es endlich soweit...Nach langer Planungszeit und Vorfreude, empfing ich in Kooperation mit KLEIN EVENTS, 40 Gäste im Pirminskeller auf der wunderschönen Insel Reichenau. Wir verwandelten den historischen "Pirmin`s Gewölbekeller" mit Licht, Stilvoller Dekoration und Musik zu einem eindrucksvollen Ambiente für unser Sommer Pop up Dinner. Unter die Gäste, mischten sich einige Produzenten, der im Menü verarbeiteten Produkte. Partner wie „Insel Bier“, „Anelu Eishandwerk“, „Gemüse Reichenau" und „Zazou Drinks“ berichteten in entspannter Atmosphäre von der Geschichte hinter ihrem Produkt. Hier einige Impressionen von unserem Insel Dinner...

 

 

Das Menü

 

Sommerblüten-Butter und frisches Insel Brot 

 

Tomaten-Paprika Gazpacho mit Focaccia Croutons 

 

Ceviche vom Saibling 

 

Roastbeef vom Grill mit…

Zitronen-Minz Kartoffeln

Marinierte Auberginen spalten mit Granatapfel, Feta und Basilikum

Weißer Wachsbohnen-Salat mit frischen Kräutern und Pistazien 

dazu…

Erdbeer-Zwiebel-Chutney

Chimichurrie-Salsa

Aioli

 

Gegrillter Pfirsich mit Honig-Rosmarin-Eis

und karamellisierte Mandeln

 

 


mehr lesen 0 Kommentare

Ein ganz besonderer Junggesellinenabschied

(c) Laura Zimmermann
(c) Laura Zimmermann

Ein Junggesellinenabschied kann auch gemütlich, stilvoll und bei einem romantischen Picknick am See gefeiert werden. So, am letzten Wochenende in Radolfzell am Bodensee. Es war mir eine große Freude Susannes "Bridal-Party" gemeinsam mit Sarah von KLEIN EVENTS und LAURA ZIMMERMANN FOTOGRAFIE zu organisieren.

 

Der Fantasie sind bei solch einen schönen Event keine Grenzen gesetzt. Ich unterstütze die lieben Trauzeuginnen gerne bei der Organisation des Junggesellinenabschiedes und bin für alle Wünsche und Anregungen offen. Nach einem ausgiebigen Beatuy-Programm, kamen die 9 Frauen am Mittag an die vereinbarte Location, direkt am See an. Die Freude, beim ankommen war groß denn das Picknick ist jedes mal eine Überraschung für meine Gäste. Nach einem kleinen Snack am Picknick-Buffet und einem Glas kalter Bowle, starteten die Junggesellinen mit dem Foto-Shooting. Hierfür hatten sie sich Blumen-Kränze gewünscht, welche ich mit Sarah am Morgen frisch gebunden hatte...Lauras wundervolle Bilder fangen den Nachmittag perfekt ein und die Mädels sahen einfach wunderschön aus!

 

Schreibt mir gerne eine Nachricht, wenn auch du einen solchen besonderen und exklusiven Junggesellinenabschied mit mir organisieren möchtest... - KONTAKT

 

 

(c) Laura Zimmermann
(c) Laura Zimmermann
mehr lesen

Verschenke ein kulinarisches Erlebnis

Ab jetzt im Shop erhältlich...

Verschenke ein exklusives, kulinarisches Erlebnis.... Zum Geburtstag, zur Hochzeit oder auch einfach so! Für gutes Essen, in einmaligem Ambiente, braucht es nicht immer einen offiziellen Anlass. 

 

mehr lesen

Dein Picknick am See

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

Meine liebe Fotografin Laura Zimmermann, bat mich vor ein paar Wochen, ein kleines Picknick für ihre Shooting-Familie zu organisieren. Da war ich natürlich sofort dabei! ...Und wenn schon fremde Fotografen, unser essbares Set heimlich als Hintergrund verwenden, dann haben wir wohl etwas richtig gemacht...

mehr lesen 1 Kommentare

Pop Up Dinner "Frühling" im Stadtkind Konstanz

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

 

Am 8. April fand unser 5. Pop Up Dinner statt. Das kulinarische Thema "Frühling", ließ sich nirgendwo besser Umsetzen als im Stadtkind in Konstanz. Mitten im Stadtteil Paradies hat Verena ihr Stadtkind mit viel liebe zum Detail eingerichtet. Neben leckeren Paninis, Salaten und köstlichen Smoothies, findet man auch im kleinen Shop wunderschöne Wohnaccessoires.

Einfach ein perfekter Ort für unser Event. Vielen Dank an Verena und ihr tolles Team, dass wir unser "Pop Up Dinner" bei euch veranstalten durften. Wir hoffen auf ein nächstes mal...

 

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Bagel-Brunch für die ganze Familie...

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

 

Wir lieben es zu brunchen! Am Wochenende liegen wir oft noch lange im Bett, Charlotte quietscht vor sich hin und wir genießen es einfach nichts tun zu müssen. Anschließend wird im Bademantel bis mittags gefrühstückt - oder eben gebruncht, denn der Brunch ist die Mischung aus Breakfast und Lunch. Charlotte lutscht aktuell noch sehr zufrieden an Banane, Zwieback und Co. Wann es diese gibt, ist ihr auch noch ziemlich egal...ob zum Frühstück, dazwischen oder zum Mittagessen. Aber bald wir sie richtig mit uns mitessen können und dabei ist mir wichtig, die Mahlzeiten so zu gestalten, dass jeder seine Freude daran hat, - Erwachsene, wie auch die Kinder am Tisch. Mit einem kleinen Bagel-Brunch, fühlen sich die Erwachsenen wie bei einem Picknick im Central Park in NYC und die Kids haben Spaß, "Brötchen mit Loch" zu belegen...alle Happy!

 

(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie
(c) Laura Zimmermann Fotografie

 

Warum beim Brunch nicht ein Thema festlegen?...Besonders zu Festtagen, wenn man Familie und Freunde zum brunchen einlädt, finde ich es schön, wenn es praktisch zugeht und "Muddi" auch was vom Ostersonntag hat.

So ein Bagel-Brunch lässt sich sehr gut vorbereiten: Bagels, zwei bis drei verschieden Aufstriche und die Toppings zum Belegen. Das ist alles was man braucht. Es ist klar abgesteckt, was es zu essen gibt, denn zu einem "einfach so Brunch" , könnte es alles mögliche zu essen geben. Oft verliert man sich dann, bei "Pinterest" auf der Suche nach Ideen und zum Schluss gibt es dann doch Brötchen, Aufschnitt und die Freundin bringt noch einen Obstsalat mit. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Wochenende im Bio Wellness Hotel Holzleiten

Urlaub unter Einflüssen der Natur und 100 Prozent Bio...

Gerade Richtung Ende der Jahres, sind meine Speicher oft ausgeschöpft. Besonders in diesem Jahr ist privat sehr viel passiert. Die Geburt unserer kleinen Tochter Charlotte und die erste Zeit danach war zwar wunderschön, jedoch auch sehr intensiv. Die Einladung von Familie Wilhelm, ein Wochenende in ihrem Wellness und Biohotel Holzleiten zu verbringen, kam daher gerade richtig und beschehrte uns ein unvergessliches Wochenende, das erste Mal zu Dritt.

(c) Holzleiten
(c) Holzleiten
mehr lesen 1 Kommentare

Irische Landküche...zu Gast an Connemaras Küste

Diesen Monat erscheint nun endlich das Kochbuch "Irische Landküche" über den teNeues Verlag. Ich gebe euch einen kleinen Einblick zu einer unglaublich spannenden Woche und dem tollen Team hinter dem Buch...

Photo © Oliver Pohlmann
Photo © Oliver Pohlmann
mehr lesen 0 Kommentare

Say yes to new adventures...

Aus einer kleinen kreativen Blog-Pause melde ich mich zurück...verheiratet, "bald Mama" und voller neuer Pläne für mich und für euch!

                                                                                                                                                                                                                                                Bilder Marcus Rex

mehr lesen

Zwischen Psychiatrie und Gourmet...mein Neustart in der 2. online Ausgabe "Lebenlang"

(c) Lebenlang MAG
(c) Lebenlang MAG

Für das online Magazin "Lebenlang", produziert von "Carry on Publishing" durfte ich meine Geschichte niederschreiben und ab heute mit euch teilen! Außerdem entstand in Zusammenarbeit mit meiner Schwester Roberta Fele eine Food-Strecke an Sommer-Rezepten.

Ich freue mich sehr und bin auch ein bisschen stolz...



„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“. (Konfuzius)…klingt ziemlich vielversprechend, für mich jedoch - war das meine Motivation, die ich jeden morgen während dem Zähneputzen gelesen habe! Ich habe nun also meinen Job als Gesundheits- und Krankenpflegerin gekündigt und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.


„Wow, ich habe echt Respekt vor deinem Beruf! Also ich könnte das nicht“…Ich wusste nie, was ich auf diesen Satz antworten sollte…? In den letzten Monaten dachte ich mir jedoch immer öfter, „Ja, ich kann es auch nicht mehr!“ Ich fühlte mich in der Krankenpflege nie wirklich angekommen. Was nicht bedeutet, dass ich den Beruf nicht gerne ausgeübt habe. Während meiner Ausbildung, habe ich die verschiedensten Stationen kennengelernt und hatte dabei nie Anpassungsschwierigkeiten. Ich war schnell, vorausschauend, behielt in stressigen Situationen den Überblick, war mit viel Humor, Verständnis und Zuwendung nah bei meinen Patienten. Nach der Arbeit, war ich jedoch sehr oft ausgelaugt, müde und wollte mich einfach nur noch berieseln lassen. Nach einer 12 Tage Woche, fühlte ich mich ausgebrannt und es gab privat nichts woraus ich Kraft schöpfen konnte. Ich flüchtete mich mit meiner seelenverwandten Mit-Azubine in wilde Schwestern-Wohnheimpartys, wir machten, was uns gut tat, wollten das Leben selbst spüren, nachdem wir die Woche über so viel für die Patienten gegeben hatten. Im letzten Semester, fingen die anderen Mitschüler an, sich für einen Fachbereich zu entscheiden. Die Beobachter entschieden sich für die Innere Medizin, die "blutdurstigen" für die Chirurgie, die richtigen „Cracks“ durften die nötigen zwei Jahre Berufserfahrung überspringen und auf die Intensivstation. Ich entschied mich für die akute Psychiatrie, nachdem mir die Pflegedienstleitung in einem sehr persönlichen Gespräch mitteilte, dass ich in keine der drei vorgängig genannten Schubladen passte. Keine gute Vorraussetzung, für ein Examen zu lernen, wenn man ahnt, dass dieser Beruf einen nicht glücklich machen wird! Mein Kräfte loderten auf Sparflamme und bevor ich meinen neuen Job antrat, reiste ich für zwei Monate nach Thailand. 


mehr lesen

Pop Up Dinner 1.0

Wie fange ich nur an, wenn ich von meinem ersten Pop Up Dinner schreiben will? Vielleicht was mich bewegt hat und wie ich dazu kam, an einem so wunderschönen Ort für 21 Gäste zu kochen…


(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele

Immer wieder habe ich mich gefragt, ob mir mein Blog reicht? Reicht es mir, ein Gericht zu konzipieren, es zu kochen, mühevoll bei richtigem Licht zu fotografieren, um es dann kalt zu verspeisen?

Reichen mir „Gefällt mir“- Klicks und Beitragsreichweiten um festzustellen, wie vielen "Follower" mein Teller gefallen hat? Und kann ich dieses Lob überhaupt ernst nehmen, denn schließlich war ich die einzige, die den Teller aufgegessen hat und wusste, wie es geschmeckt hat?

Zwar sieht meine Küche nach dieser Aneinanderreihung von Prozessen aus, als hätte ich für 10 Personen gekocht, zufrieden bin ich jedoch trotzdem nicht.

Es gibt nur noch wenige Blogs, denen ich folge. Das wäre sicher anders, wären die meisten nicht ziemlich ähnlich! Viel Pastelltöne, verzierte Torten mit oft ungenießbaren - ja manchmal sogar giftigen Blumen, ab und zu ein Schnappschuss in die urbane Altbauwohnung mit nordischem Charme. Immer mehr habe ich festgestellt, dass dies alles wenig mit echtem Genuss zu tun hat - ich wollte tiefer gehen! "Echte" Menschen mit "echtem" Essen zufrieden machen und begeistern. Ich möchte, dass meine Gäste am Montagmorgen im Büro noch immer an mein Menü vom Samstagabend denken!

(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele
mehr lesen 5 Kommentare

Sous Vide - Kochen für Angeber oder revolutionäre        Kochtechnik?

(c) Beef Magazine 14
(c) Beef Magazine 14
(c) Beef Magazine 14
(c) Beef Magazine 14

Die wichtigste aller Zutaten ist die Hitze. Diese ist, Dank des Vakuumgarens, nun kein Problem mehr. Fleisch, Fisch, Gemüse und sogar Obst, lässt sich nun auf den Punkt garen. Aber was bedeutet auf den Punkt? Und hat das noch etwas mit der traditionellen Kochkunst zu tun? Die Technik verschafft in vielen Bereichen Vorteile, wieso diese also nicht auch in der Küche nutzen? 

Durch exakte Bestimmung der Temperatur, gibt es nahezu kein Risiko des Überkochens oder dem Gegenteil.

Die gewünschte Zutat wird mit Gewürzen vakuumverpackt und bei gleichbleibender,  niedriger Hitze im Wasserbad gegart. 

Durch das Vakuum bleibt die Form des Produkts erhalten, Aromen können nicht entweichen und verringern so den Garverlust auf unglaubliche 5-10 Prozent. Beim Anbraten in der Pfanne und Garen im herkömmlichen Ofen dagegen, schrumpft Fleisch zum Beispiel um bis zu 40 Prozent. 

 

Seit den 70er Jahren findet man dies Garmethode in der Gastronomie. Die Geräte aus der Anfangszeit sind mit der heutigen Technik nicht mehr zu vergleichen. "Sous Vide" ist im Laufe der Zeit ein Art Versprechen geworden. Ein Versprechen für saftig rosa gebratenes Fleisch, knackig buntes Gemüse, zartem Fisch und aromatisches Obst in Perfektion. Man erwartet ein perfektes Produkt ohne Kanten und Fehler. Das mag mir als Gast Sicherheit geben aber möchte ich das überhaupt? Ab hier scheiden sich die Meinungen und das ist vielleicht auch gut so. 

 

Zu Weihnachten habe ich mir den Sous Vide Cooker von Anova gewünscht und experimentiere seither sehr gerne damit. Ich werde in Zukunft vielleicht öfter Teile eines Gerichts  "Sous Vide" garen. Das macht ein Gericht lebendiger. Alle Zutaten vakuumgaren kommt für mich jedoch nicht in Frage, dazu habe ich viel zu gerne viele Töpfe auf dem Herd, liebe die Gerüche während es kocht und probiere zwischendurch unheimlich gerne.

Der Trend liegt für mich also nicht im Sous Vide Garen selbst. Oder in der Zubereitung dieses fast klinischen Kochvorgangs. Der Trend liegt im Produkt und darin, das höchste an Geschmack und Finesse zu gewinnen. Ein schonender Umgang mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln schafft einen noch höheren Geschmack und das begeistert Koch und Gast!

 

Schweinefilet Sous Vide, Sellerie-Stampf, Kräuterseitling und Anis-Jus - Meine ersten Sous Vides versuche...

mehr lesen 0 Kommentare

Lauwarmer Blumenkohl mit Trauben, Haselnüssen und Roquefort


Der Blumenkohl ist wohl das blasseste Mitglied der Kohlfamilie. Unscheinbar und von lieblos zurückgeschnittenen Blättern eingehüllt, liegt er im Gemüseregal. Er gehört nicht gerade zu den Gemüsesorten, die wir für ein Dinner am Valentinstag wählen würden. Aber warum?

Geröstet, gebraten oder püriert, erreicht er seinen vollen moschuasartigen, erdigen Geschmack. Er passt hervorragend zu kräftigen Käsesorten, Knoblauch, Chilli oder Kreuzkümmel. Und geräuchert hat er es in der Sterneküche auch schon aufs Treppchen geschafft. Ich habe mich für eine Kombination mit Roquefort entschieden und dabei nichts bereut. Der knackige, geröstete Blumenkohl und der in Steinhöhlen gereifte Blauschimmelkäse harmonieren perfekt miteinander. Trauben und geröstete Haselnüsse sind hingegen ein Klassiker in Kombination mit Käse und sorgen auf dem Teller für die nötige Normalität. Ein paar Tropfen gutes Olivenöl, und das Gericht schafft es auf mein persönliches Vorspeisen-Treppchen.

 

Solche Kombinationen sind natürlich nicht immer alltagstauglich. Über alltagstaugliche Gerichte möchte ich aber auch nicht mehr so viel schreiben...was tun? Eine Blog-Veränderung plane ich schon lange, denn auch hinter den Kulissen tut sich kulinarisch einiges. Ich habe nach einer Lösung gesucht, wie ich viele meiner kulinarischen Projekte künftig besser bündeln kann. Meine ersten Blog-Versuche startete ich 2013 mit "byfede". In Zukunft werde ich nun unter meinem richtigen Namen kochen und schreiben. Im Mai veranstalte ich mein erstes Pop Up Dinner in einer besonderen Location, und auch im Alltag bekommt meine Leidenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Meine Gerichte bleiben weiterhin ein besonderes Geschmacks-Patchwork für alle, die sich gerne etwas Zeit in der Küche nehmen wollen.

Zum Rezept

 

4 Kommentare

Ricotta-Spinat Ravioli mit Zitronenbutter


Draußen ist es kalt und neblig. Die Vorfreude auf die kalte Jahreszeit ist immer groß. Gemütliche Abende vor dem Kamin, die Tee-Schublade wird rauf und runter getrunken, es schmoren die Bräter und Suppen gibt es in allen Varianten. 

Ende Januar jedoch überkommt mich die Sehnsucht nach dem Frühling und seinen frischen Farben. Tee ist mir dann zu warm, Schmorgerichte zu schwer, Suppen mag ich nicht mehr löffeln. Am schnellsten erreicht man seinen Sehnsuchts-Frische-Kick mit Zitrusfrüchten und das ist mir mit meinen Ravioli gelungen. Am Wochenende habe ich mich mit meiner Freundin zum "Nudeln" getroffen. Ravioli, Tagliatelle, Gnudis,...ein richtiges Nudel-Festessen. Natürlich geschah dies mit Hintergedanken, denn für mein anstehendes Pop Up Dinner im Mai, wird´s nun langsam ernst. Es wird probiert, verkostet, eingemacht und Probe gekocht. Ob die Ravioli eine Rolle dabei spielen werden, verrate ich jedoch nicht...schließlich wird das Menü eine genussreiche Überraschung! Wenn ihr aber trotzdem einen Hauch Nudel-Frühling probieren wollt, wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen! Zum Rezept...

 

3 Kommentare

Dreierlei Topinambur mit Beluga-Linsen-Salat und Ziegenfrischkäse-Mousse


Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in das neue Jahr! Bekanntlich isst man in Italien zum Neujahr Linsen denn das soll Glück und Geldsegen bringen. Darum möchte ich euch mit meinem Gericht ebenfalls eine Portion Glück mit in das neue Jahr geben. 

Ziele habe ich auch dieses Jahr wieder. Wohin mich aber meine kulinarische Reise führt, bleibt ungewiss und aufregend wie letztes Jahr. Vieles passiert auch außerhalb des Blogs und wenn etwas für euch interessant sein könnte, dann werde ich euch daran teilhaben lassen. ByFede soll weiterhin ein gradliniger Blog sein, auf dem man verweilen kann, wenn man Inspiration oder Anregungen sucht. Ich möchte weiterhin Lust machen Neues auszuprobieren und euch zeigen, dass die feine Küche nicht kompliziert sein muss. Wie zum Beispiel mein leichtes Topinamburgericht.

 

Topinambur ist eine Knolle und auch als Erdartischocke bekannt. Sie schmeckt leicht süß, erdig und nach Artischocke. Topinambur wird leider unterschätzt und viele kennen diese leckere Knolle nicht, oder wissen nicht, wie sie zubereitet wird.

Darum gibt es heute gleich drei Varianten der gesunden Knolle, mit einem leichten Beluga-Linsen-Salat und Ziegenfrischkäse. Das perfekte Gericht, wenn man nach den Feiertagen ein bisschen auf seine Ernährung achten will. Aus der Topinambur, die übrigens zur Gattung der Sonnenblumen gehört, wird übrigens auch ein Verdauungsschnaps gebrannt. Na dann prost...und viel Spaß beim nachkochen!

Zum Rezept.

  

 

2 Kommentare

Frohe Weihnachten mit meinem festlichen Menü und einer schönen Blog-Bescherung...

Lange habe ich überlegt, wie ich meinen Blog-Geburtstag und Weihnachten verbinden könnte. Ich wollte euch etwas Besonderes bieten, von allem etwas. Eben für meine ganz besonderen Leser, die dazu beigetragen haben, dieses Jahr zu etwas ganz Besonderem zu machen. Mein Blog ist längst mehr als ein Hobby geworden, er hat sich in diesem Jahr verändert und ich mich mit ihm. Obwohl dies mein erster Blog-Geburtstag ist, ist in diesem Jahr einiges passiert und das ist großartig. 

Das neue Jahr soll mindestens genauso aufregend werden, wenn nicht sogar noch mehr! Im Mai wird es mein erstes "Pop-up Dinner" geben. Die Vorbereitungen laufen und am liebsten würde ich euch alle dazu einladen. Im Februar werden meine Mutter Bettina, meine Schwester Roberta und ich im SWR zu sehen sein. Wann die "Essgeschichten" ausgestrahlt werden, werde ich frühzeitig bekannt geben. Es bleibt also spannend und die Ideen gehen mir nie aus. Zum Glück ist meine Familie verrückt genug, meine Spinnereien, Ideen und Projekte zu unterstützen! In Zusammenarbeit mit Roberta sind auch die Bilder zu dieser Weihnachtsaktion entstanden. Professionell und mit viel Humor hat sie es wieder geschafft, die Stimmung die ich mir gewünscht habe, in ihren Bildern aufzugreifen. Danke!

(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele
(c) Roberta Fele

Die Vorweihnachtszeit ist wundervoll. Während es draußen immer kälter wird und die Tage kürzer werden, wird es drinnen immer gemütlicher. Kerzen, Laternen und Lichterketten sorgen auch dieses Jahr wieder für eine gemütliche Stimmung

Ich besitze eine Weihnachtskiste mit meinen Lieblings Basics, diese kann ich dann nach Belieben etwas auffrischen und brauche so nicht jedes Jahr neue Dekoration kaufen. Ich habe eine Stilrichtung und das sind meistens Naturtöne. 

Servietten dürfen bei mir auch mal bunt gemischt sein und Tischsets werden gegen diese wunderschönen Blechplatten ausgetauscht. 

Mit etwas Paketschnur könnt ihr zu jeder Jahreszeit die passenden "Serviettenringe" einfach selber basteln. Ob im Frühjahr mit Apfelblüten, im Sommer mit Wildkräutern oder im Herbst mit Hagebutten. Erlaubt ist fast alles. Auf eines solltet ihr jedoch achten. Die verwendete Dekoration sollte nicht giftig sein. Zum Beispiel Beeren aus denen giftige Säfte austreten, gehören nicht auf den Tisch. Bei Allergikern sollte man darauf achten, dass keine Gräser in Berührung mit den Servietten kommen. Wenn ihr dies bedenkt, könnt ihr eurer Kreativität, freien Lauf lassen.

 

mehr lesen 41 Kommentare

Salbei-Polenta mit Rosenkohl, Pilzen, knusprigen Speck und Eindrücke aus dem Piemont...


Polenta ist wohl das älteste Getreide-Gericht in der Geschichte. Nur in Norditalien ist sie bis heute so beliebt geblieben.

In meiner Küche ist der cremige Mais-Grieß nicht weg zu denken. Ob als Brei zu einem Schmorgericht oder als gegrillte Schnitte auf einem sommerlichen Buffet. Seit unserem Kurzurlaub im Piemont, wo wir in einem versteckten Restaurant in den Bergen, Polenta mit geschmorten Wildschwein gegessen haben, kommt sie nun öfters auf den Teller. 

Pünktlich zum Trüffelmarkt in Alba, verbrachten wir im November, drei wundervolle Tage in Norditalien. Wir kamen erst spät in unserer Unterkunft an. Die Mischung aus Dunkelheit und kilometerlangen Serpentinen, schürte unsere Vorfreude auf eine wundervolle Aussicht und natürlich wurden wir am nächsten Morgen nicht enttäuscht.

Wir schlemmten drei Tage lang, probierten uns durch die Trüffelmesse und tranken die eine oder andere Flasche Barolo am Kamin. 

Die Farben der Landschaft im Herbst und die wunderbaren Produkte aus der Region haben uns verzaubert und darum möchte ich dieses einfache aber köstliche Polenta-Gericht, mit euch teilen. Zum Rezept...

 

 


0 Kommentare

 Südtiroler Speck trifft Fisch... in Hamburg!

Foto (c) Lutz Jäkel
Foto (c) Lutz Jäkel

Schon vor einigen Wochen hieß es, "ran an den Speck". Der Südtiroler Speck g.g.A. hat zum Blogevent aufgerufen. Gefragt war absolute Kreativität und Experimentierfreudigkeit. Zum Thema, Südtiroler Speck trifft auf Fisch und Meeresfrüchte sollten deutsche Foodblogger ein Rezept kreieren. Dies tat auch ich und wurde zusammen mit 9 weiteren Bloggern, zum Finale nach Hamburg eingeladen. Die Stimmung in Kev´s Kitchen, einer Hamburger Kochschule war einfach großartig. Mit einem Glas Sekt in der Hand, begann dann schon die Verkostung des Südtiroler Specks. Eine kurze Präsentation informierte uns über Wissenswertes aus Südtirol und der Herstellung des Specks. 

Gleich anschließend wurden die besten 4 Rezepte vorgestellt und ich war sprachlos, dass ich ebenfalls unter den Top 4 war. Wenige Augenblicke später stand ich schon in der Küche und kochte mein Gericht für 20 Personen. Ilona von No Fastfood today, hat mich tatkräftig beim Kochen unterstützt und war ein wahrer Ruhepohl wenn es mal stressig wurde. Zwei Teller gingen dann an die Jury, einen Teller durfte ich gemeinsam mit Koch und Foodstylist Ronny Loll anrichten um meinen fertigen Teller anschließend von Fotograf Lutz Jäkel ablichten zu lassen.

Foto (c) Lutz Jäkel
Foto (c) Lutz Jäkel
Foto (c) Lutz Jäkel
Foto (c) Lutz Jäkel

Selbstverständlich halfen wir uns untereinander und es gibt niemanden mit dem ich am dem Abend lieber die Küche geteilt hätte, als mit Anna und Tom von packt´s an! Beide sind nicht nur in der Küche ein tolles Team, auch als Paar stemmen sie regelmäßig kulinarische Herausforderungen mit ihrem beliebten "Secret Dinner Club" in Köln. Ein großes Highlight, war jedoch die Begegnung und die tollen Gespräche mit Sternekoch und Juror Jörg Trafoier und seinem Sohn Kevin. Gemeinsam führen sie das Restaurant Kuppelrain in Kastelbell in Südtirol. In diesem Familienunternehmen packen alle mit an. Ehefrau Sonya ist Sommelière, Sohn Kevin ebenfalls Koch,- und Tochter Natalie ist Patissière. Bleibt abzuwarten, in welche Fußstapfen die jüngste Tochter tritt. Das Restaurant Kuppelrain hat einen Michelin-Stern , 17 Punkte Gault Milleau und steht nach diesem wunderbaren Wochenende auf meiner ganz persönlichen "must eat" Liste! 

Der Abend neigte sich dem Ende und jedes Gericht wurde vom jeweiligen Team serviert. Dazu gab es passende Weine, spannende Gespräche und einen tollen Einblick in die Südtiroler Lebensweise. Zum Schluss verkündete Juror Jörg Trafoier das Gewinner-Gericht und servierte gemeinsam mit seinem Sohn ein köstliches Dessert. Ein aufregender Tag ging zu Ende...aber nicht ohne ein Bier auf dem Kiez!

 

mehr lesen 2 Kommentare

Ein Dankeschön an meinen Garten und ein fruchtiges Kürbis-Chutney nach dem Rezept meiner Mutter!

Seit Mai habe ich dieses Jahr fortlaufend Gemüse geerntet. Es hat mir große Freude gemacht, die Früchte und Sträucher wachsen zu sehen. Man wird für die Arbeit wirklich zu hundert Prozent entlohnt und für mich gab es diesen Sommer nichts Schöneres, als das Ernten meiner bunten Tomaten. An schönen Herbsttagen ist im Garten Hochkonjunktur. Alles was jetzt noch in meinem Garten steht, muss vor dem ersten Frost geerntet werden. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier, - der Lauch ist sehr unempfindlich und fühlt sich bei frostigen Temperaturen erst richtig wohl. Manche Beete werden aber auch sich selbst überlassen und schlummern nun bis in den Frühling vor sich hin und erholen sich. 

Über meinen Garten, habe ich schon ein einige Male geschrieben, jedoch wollte ich euch einmal mitnehmen und da passte die Kürbis-Ernte perfekt. Ich wollte meinen Kürbis dieses Jahr haltbar machen und in einem Chutney geht das am besten. Das Kürbis-Chutney-Rezept ist von meiner Mutter. Schon als wir klein waren, haben wir das wahnsinnig gerne zu Hühnchen gegessen. Zusammen mit Koriander-Samen, Äpfeln und Ingwer wird das Chutney zu einem echten Muntermacher an trüben Herbsttagen. Natürlich durfte meiner Mutter beim Einkochen nicht fehlen, denn sie weiß am besten wie das Ergebnis schmecken muss und wie man die Kindheitserinnerung im Glas haltbar macht!

Viel Spaß beim Anschauen unseres dritten Films, den natürlich wieder meine Schwester Roberta produziert hat!

Das Chutney kann selbstverständlich nachgekocht werden! Hier geht es zum Rezept!


5 Kommentare

Saftiger Maronen-Schokoladen-Kuchen


Die Edelkastanie ist wahnsinnig vielseitig. Bei uns als Maronen bekannt, ist sie in verschiedenen Rezepten wieder zu finden. Wer die kleinen stärkehaltigen Nussfrüchte mag, kann sie im Herbst aber auch für deftige Gerichte verwenden. Als Füllung von Rouladen oder Braten, in Suppen oder als kleines "Highlight" im Kartoffel-Stampf. Sie geben ein tolles Aroma ab und machen viele Gerichte noch herbstlicher. 

Wenn ich Maronen zum Kochen oder Backen verwende, kaufe ich sie am liebsten schon gekocht und vakuumiert. Achtet dabei auf das Herkunftsland, denn es gibt auch Maronen aus China. Maronen aus Frankreich, kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

Für Süßspeisen ist die Edelkastanie besonders gut geeignet, zum Beispiel als Mousse oder Creme. In der italienischen Küche ist sie daher weit verbreitet.

Ich habe mich aber heute für einen saftigen Schokoladenkuchen entschieden. Einen Teil der Maronen habe ich gehackt und unter den Teig gerührt, den Rest habe ich auf dem Kuchen verteilt. 

Ein tolles herbstliches Dessert oder eine willkommene Abwechslung zum Sonntagskuchen!

Zum Rezept!

2 Kommentare

Boeuf Bourguignon, Kartoffel-Pastinaken-Stampf und Walnuss-Crunch


Boeuf Bourguignon ist ein Fleischgericht aus dem Französischen Burgund. Spätestens nach dem Film Julie und Julia sollte es auch bei den Kochfilm-Liebhabern bekannt sein. Ein Französischer Klassiker bei dem sich jede Minute der Zubereitung lohnt! Für mich fühlte es sich schon fast wie eine Zeremonie an. Das frische Rindfleisch wird über Nacht in frischen Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln und Wein aus dem Burgund eingelegt. Ich konnte es heute Morgen gar nicht abwarten und habe sofort angefangen zu kochen. Frühstück, gab es nebenher.

Speck, Zwiebeln, Karotten werden einzeln in Butter gebraten und verschwinden dann mit dem Fleisch, für mindestens 3 Stunden in einem Bräter im Ofen. 

In der Zeit könnt ihr beruhigt einen Herbstspaziergang machen oder wieder ins Bett klettern und euch von dem wundervollen Duft von Thymian, Rotwein und geschmortem Rindfleisch wecken lassen.

Zu diesem Schmorgericht serviere ich ein Kartoffel-Pastinaken-Stampf. Ein stiller Begleiter zu den intensiven Aromen, dazu etwas knusprigen Walnuss-Crunch und selbstverständlich ein Glas Burgunder.

Bon Appétit! ...zum Rezept.

2 Kommentare

Kürbisbutterbrot mit Feigen, karamellisierte Kürbiskerne und ein Urlaub voller Inspiration...

Erholt und voller Eindrücke, melde ich mich aus meinem Urlaub zurück. Als wir unsere Amerika-Reise planten, war ich anfangs sehr skeptisch was das Essen angeht. Ich liebe es im Urlaub auf Märkte zu gehen und meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Neue Gerüche, Farben, Gewürze, Zubereitungsarten. Davon erwartete ich nicht viel in Amerika und wurde vom Gegenteil gleich doppelt überrascht. 

Zwar findet man an jeder Ecke Fastfood, was ich natürlich auch gegessen habe, aber auch kleine Delikatessenläden, Bauernmärkte und tolle Restaurants und Cafés. Der Chelsea Market in New York ist ein Traum für jeden Foodie! In der früheren Oreo-Fabrik reihen sich Restaurants, Cafes, Brasserien und Delis aneinander. Am liebsten hätte ich überall ein bisschen probiert, - habe mich am Ende jedoch für die mexikanische Küche entschieden.

mehr lesen 5 Kommentare

Der Sommer verabschiedet sich...ich mich auch, in den Urlaub!


Der Sommer verabschiedet sich und mit ihm die Köstlichkeiten aus meinem Garten. Wenn man selbst Gemüse anbaut, bekommt man ein viel besseres Gefühl für Saisonalität. Anfangs wurde mein Projekt etwas belächelt, heute kann ich auf eine ertragreiche Ernte zurück schauen. 10 Kg blaue Kartoffeln, 12 Kg bunte Tomaten, Erbsen, Rote Beete, Mangold,....es hat einfach Spaß gemacht! Zu Ende ist das Gartenjahr natürlich noch nicht denn es folgt der Kohl und der Winter-Portulak, die Gemüsesorten denen der Frost nichts ausmacht.

Vor meinem Urlaub, wollte ich euch unbedingt meine Tomaten zeigen! Nach dem ich 5 Liter Tomatensoße eingekocht habe, hier ein wirklich sehr einfacher aber trotzdem besonderer Tomatensalat.

 

 

Bunter Tomatensalat

mit Kresse

 

4 Tomaten

etwas Fleur de Sel

Olivenöl

Radischenkresse oder

normale Kresse

Pfeffer

 

Tomaten einfach in Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl darüber träufeln und die Kresse darüber streuen. Fertig ist der Sommer-Abschieds-Salat. 

 

Ich verabschiede mich ebenfalls - in den Urlaub und melde mich im Oktober wieder! Bis bald....

Federica

6 Kommentare

Frischer Wachsbohnensalat mit Zitrone, Pistazien und frischen Kräutern


Sommer-Besuch von meiner Schwester, meistens geballte, chaotische-Kreativität. So entsteht oft ein spontanes kleines shooting für meinen Blog. Ich bin super glücklich, dass sie mir neue Dinge an der Kamera zeigt, so kann ich Neues ausprobieren und meinen eigenen Stil entwickeln. 

Anders bei meinen Rezepten, da habe ich meinen Weg gefunden. Ich wurde in letzter Zeit oft gefragt, ob die Rezepte von mir sind und wo ich mir Inspiration hole. 

Meine Rezepte sind klar abgesteckt. Sie müssen, etwas Besonderes sein, frisch, innovativ und trotzdem unkompliziert...die Zutaten müssen sich richtig anfühlen, ich schmecke vor dem Kochen mit dem Kopf. Das klingt komisch, ist aber so, - denn im Kopf setze ich mein Gericht zusammen und weiß schon vorher wie es schmeckt. 

 

Gestern bekam ich einen Korb voller frischen Wachsbohnen aus dem Garten meiner Schwiegereltern. Wachsbohnen sind eine gelbe Form der Buschbohne und sehr fein im Geschmack. Die Hülse und der Kern sind genießbar. 

Ein tolles Sommergemüse und zu schade für einen Eintopf - darum ein frischer Salat. Die Zutaten könnt ihr variieren und selbstverständlich auch grüne Bohnen verwenden. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Kräutern, Pistazien und kleinen Minzblüten auf euren Bohnen, seit ihr jedoch für die nächste Grillparty gewappnet. Zum kompletten Rezept!

2 Kommentare

Hefezopf - ein Familienrezept


Clara von Tastesheriff hat diesen Monat ein wirklich tolles Thema vorgegeben... Familienrezepte! 

Schon früh hab` ich in der Küche mitgeholfen und war schon als kleine "Cica", wie mich alle nannten, schon vorne mit dabei.

Familienrezepte gibt es bei uns sehr viele, denn unsere Küche war schon immer bunt gemischt. Deutsche und italienische Küche haben bei mir ihre Spuren hinterlassen.

Da es eine tolle Idee ist, Familienrezepte zusammen zu tragen, werde ich mich in der nächsten Zeit etwas mehr damit beschäftigen und das eine oder andere italienische Gericht bloggen. 

Nun aber was ganz Einfaches, ohne viel Schnick Schnack... ein Hefezopf...

 

Zopf ist ein Klassiker und den gab es früher oft im Sommer nach der Mittagspause. Als wir noch unser Wochenendhäuschen am See hatten, gab es nach dem Mittagsschlaf immer Kaffee und Kuchen oder eben Zopf. Die Familie lag auf Liegestühlen verstreut auf der Wiese und wir Kinder bemühten uns leise zu sein und fingen Frösche. 

Eine sehr schöne Zeit - noch schöner ist es, wenn man diese Erinnerungen durch ein Familienrezept wieder auferstehen lässt. 

 

Da ich einen besonderen Hefezopf backen wollte, habe ich frische Johannisbeeren aus dem Garten mit gebacken. So schmeckt auch ein einfacher Zopf herrlich frisch und sommerlich...zum Rezept!

7 Kommentare


Instagram

Über meinen Tellerrand hinaus:

Unsere Partner